Das einzige Abnehmblog das ihr braucht #008

Quelle: Pixaba

Sieht nicht gerade einladend aus was!?

Gerade Menschen wie wir, mit höherem Gewicht sehen bei nahezu jeder Diät oder Ernährungsumstellung Hürden. Gerade diese Hürden sind es aber die immer wieder Menschen zum aufgeben zwingen. Bei einer Diät oder Ernährungsumstellung ist es pürimär die Hürde sich mit absoluter Disziplin an gewisse Pläne zu halten, nur Dinge zu essen die gerade “erlaubt” sind und das kann zu einem Problem werden. Bei mir wäre es nicht der Verzicht auf sües sondern der Verzicht auf herzhaftes, deftiges. Der Verzicht auf Fleisch, Nudeln oder gute Saucen wäre ein Horror für mich und vor allem der Grund warum jede Diät bei mir zum scheitern verurteilt ist. Bei meiner Frau zum Beispiel wären es Chips und Gummibärchen, bei euch wären es bestimmt auch irgendwelche Dinge auf die ihr nicht verzichten könntet und/oder wollt.

Diese Hürden sind weniger physischer Natur, es ist nicht der Punkt an dem wir etwas nicht schaffen weil wir es nicht können, sondern es sind psychische Hürden. Das heißt es ist nicht das Problem etwas durchzustehen sondern der Wille der auf die Probe gestellt wird. Dieser Punkt ist wichtig, denn das müsst ihr euch klar machen. Mit meinem Abnehmkonzept spart ihr Kalorien. Es ist nicht das Problem das ihr mit 50% weniger Kalorien als ihr braucht nicht klar kommen könnt, es ist das Problem sich daran zu gewöhnen das Portionen kleiner werden, das ihr mit dem Essen schneller fertig werden seid und das euer Teller leerer wirken wird. Ihr werdet das Gefühl von absolutem Verzicht haben, aber das ist gar nicht der Fall.

Wie ich bereits erklärt habe, in mehr als einem Blogbeitrag und wir sind gerade erst bei Ausgabe 8, liegt das Problem daran das uns vermittelt wird das Konsum gut ist. Die Industrie, die Medien, selbst die Restaurants und Geschäfte wollen uns weiß machen das es nichts besseres gibt als Konsum und wir leben in einer Gesellschaft in der Konsum groß geschrieben wird. Alleine die größe von Packungen ist oftmals Irreführend. Beispiel: Eine Packung Barilla Pasta, die habe ich gestern Abend noch in der Hand gehabt, 500 Gramm enthält gut 6-7 Portionen. In der Regel kann man sagen das für ein Hauptgericht 70-85 Gramm Nudeln als Normale Portion gelten. Das sind dann etwa 300 Kalorien aus Nudeln. Mal ganz ehrlich, wer isst mit 6 Mann aus einer 500 Gramm Packung Nudeln? Ich jedenfalls nicht. Meine Protion für heute besteht alleine aus 200 Gramm Nudeln (wir reden von ungekochten). Natürlich ist mir persönlich klar das ich dann eigentlich mehr viel anderes essen kann am heutigen Tag, aber damit muss ich dann halt leben. Ich habe heute 200 Gramm Nudeln (Gewicht ungekocht) inkl. einer Gulaschsauce dabei, insgesamt hat dieses Essen alleine ca. 1000 Kalorien.

Quelle: Pixabay

Natürlich wird es nervig werden alles, wirklich ALLES aufzuschreiben und mitzurechnen. Klar ist das eine Hürde, aber wenns nur das ist dann sollte es eigentlich kein Problem sein. Das Problem ist aber sich umzugewöhnen denn Realismus und Realität sehen mittlerweile ganz anders aus. Was eine vernünftige Portion ist und das was kommuniziert wird das wir essen sollen ist meist auch das was wir essen können. Sind wir mal ehrlich, ich liebe meine Sauerländer Knackwürste und so eine Dose mit 5 Stück ist ja nun nicht viel, die Dinger sind ja relativ klein also sollte sowas doch eigentlich drin sein, aber mal ehrlich so eine kleine, selbst die kleinste Dose, hat ebenfalls knapp über 1000 Kalorien, gehen wir nun mal von ein bisschen Currysauce und ein paar Pommes dazu sind wir locker nochmal bei 1000 mehr und somit sind wir weit über dem was für einzelne Mahlzeit sinnvoll wäre. Ich selbst sowas aber als “Nebenmahlzeit” früher zu mir genommen.

Die große Herausforderung ist also nicht auf Dinge zu verzichten sondern endlich zu lernen realistisch zu werden. Realismus ist das größte Problem das wir alle haben. Ich persönlich darf täglich, wenn ich nicht zunehmen will, ca. 1500-3000 Kalorien zu mir nehmen, je nachdem wieviel ich mich bewege. Meine typische Aufnahme lag allerdings in der Vergangenheit locker beim doppelten bis dreifachen, wenn ich so darüber nachdenke. An guten Tagen 3-4 Brötchen zum Frühstück mit guter Wurst, ca 1600-2000 Kalorien. Mittags ne Pizza 800 Kalorien, Abends die Currywurst mit Fritten 2000 Kalorien und vor dem TV noch eine Tüte Gummibärchen 700 Kalorien, teilweise auch mal ne kleine Dose also nochmal 1500 Kalorien. Sind insgesamt 5000-6000 Kalorien ohne Snacks Zwischendurch die sicherlich auch vorgekommen sind. Auf Dauer führt das natürlich zu einer Gewichtszunahme, unvermeidlich oder!? Dabei muss ich noch erwähnen das Getränke, vor allem zuckerhaltige hier noch gar nicht eingerechnet waren. Vor allem wenn man in dieser Zeit noch weniger Bewegung hat. Aber das hatte ich mir so angewöhnt. Das diese Nahrungsaufnahme an Völlerei grenzt sollte Jedem von uns klar sein, aber genau das Problem haben viele von uns, denn uns fehlt das Verhältniss zwischen Energieaufnahme und Energieverbrennung.

Quelle: Pixabay

Natürlich haben Sportler mehr Kalorienverbrauch als Büromenschen und Bauerbeiter hauen sich so eine Dose Würstchen mal eben zwischendurch rein, aber wer den Ganzen Tag Steine schleppt, Schrott sortiert, Pflastert oder Dächer deckt hat sicherlich einen 3-4 mal so hohen Kalorienverbrauch, gerade bei solchen Menschen finden wir dann oft noch den hang zum Kraftsport und/oder Ausdauersport wieder, was in einer guten Figur trotz massiver Kalorienaufnahme endet. Ein Kraftsportler nimmt zum Beispiel in der Zeit des Masseaufbaus bis zu 10.000 Kalorien täglich zu sich. Das sich ein solcher Mensch auch mal ne Dose Würstchen Zwischendurch oder ne Tüte Gummibärchen und einen Döner inkl. Currywurst/Pommes 2 Stunden später locker leisten kann ist normal. Das dürfen wir uns aber keinesfalls als Beispiel nehmen. Der Durchschnittsmensch verbrennt täglich ca. 2500-3000 Kalorien, Büromenschen, arbeitslose und ander mit sitzender Tätigkeit eher weniger, Bauarbeiter, Handwerker eher mehr, aber wir können uns nicht als Büromensch ernähren wie ein Sportler/Handwerker/Bauarbeiter und erwarten das das ohne Konsequenzen bleibt, die Konsequenzen sehen wir auf der Waage und im Spiegel oder am Hosenbund.

Ich glaube in der nächsten Folge werden wir sicherlich noch einmal über diese Hürden sprechen und vielleicht habe ich bis dahin auch gute Tipps gefunden wie ihr diese Hürden umgehen oder überwinden könnt, denn es ist nicht wichtig wie ihr an einem Hinderniss vorbei kommt, hauptsache ihr schafft es und ich bin mir sicher das wir das zusammen schaffen!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.